16.10.2021 | News

Das berühmte Licht am Ende des Tunnels Klischee oder wahr?

Die Natur lebt uns vor, wie und wohin die Reise geht

Dieses Bild hat mich inspiriert, über dieses Thema zu schreiben.

Krisen gehören zum Leben. Hat man sie noch nie erlebt, kann man sich glücklich schätzen und vielleicht davon ausgehen, dass Krisen eine Sache der Einstellung sind.

Teilweise wahr. Es hängt vieles davon ab, wie wir die Welt sehen und wahrnehmen. Nur ist es gar nicht so leicht, wenn man in einer Krise steckt, etwas Positives daraus zu gewinnen. Die wohlgemeinten Sprüche der anderen nerven allenfalls eher. „Es wird alles wieder gut!“. „Nach dem Regen kommt die Sonne…“. „Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels.“ „Die Erde dreht sich weiter.“ Und noch mehr.

Vielleicht wollen uns Krisen manchmal tatsächlich etwas sagen. Lebe ich mein Leben? Was möchte ich wirklich?

Was könnte helfen, wenn man im Tunnel steckt? Auf jeden Fall Geduld! Es ist nicht um sonst, dass die wohlgemeinten Ratschläge, Sprüche behaupten, es wird alles wieder gut. Andere haben Krisen schon erlebt und wissen es daher besser. Es braucht Zuversicht, daran zu glauben, dass es uns nicht anders gehen wird. Hoffnung, dass wenn man geduldig ist etwas unternimmt, alles wieder sich entwirren wird, auch wenn im Moment alles chaotisch und unlösbar erscheint.

 

Ein Schritt nach dem anderen.

Vertrauen und ein Schritt nach dem anderen.

Am Ende wird es nicht unbedingt gar nicht mehr weh tun, jedoch etwas sanfter und wir gehen aus einer Krise gestärkt hervor. Haben die Erfahrung und wissen, dass am Ende des Tunnels tatsächlich Licht auf uns wartet.

Wer kann uns dabei begleiten? Freunde und die Familie sind wichtige Stützen. Jedoch ist es oft hilfreich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Das ist was ich für Sie tun kann! „Hilfreich“, wenn die Seele schmerzt, denn wenn auch zum Beispiel der Zahn weh tut, suche ich Hilfe bei jemandem, der etwas davon versteht.

„Vielleicht müssen wir erstmals die Orientierung verlieren, bevor wir klar sehen…“

Grey´s Anatomy

Was ist zu tun?

Diese Liste soll als Gedankenstütze dienen:

  • Geduldig sein – schwerer als gesagt… Probieren, probieren, probieren
  • Hoffnung – es wird alles wieder leichter – andere haben es so schon erlebt!
  • Zuversicht – ich werde es auch durchstehen und gestärkt weitergehen
  • Ausdauer – nicht alles auf einmal. Ein Schritt nach dem anderen
  • Vertrauen – alles, was ich brauche, habe ich bereits in mir vorhanden
  • Freunde – Kommunikation ist wichtig – ich muss mich nicht stark zeigen, wenn es mir nicht gut geht
  • Professionelle Begleitung – Hilfreich ist für mich da!

Und nicht vergessen! Auch wenn es als Klischee klingt:

„Am Ende wird alles gut! Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.“

Oscar Wilde